Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung in Wien

Das Jüdische Institut für Erwachsenenbildung hat sich im Bildungsangebot auf jüdische Thematik spezialisiert.Das Institut gehört zur Institution der Volkshochschulen und hat seinen Sitz am Praterstern 1, 1020 Wien.

Mittels öffentlicher Verkehrsmittel ist es mit den U-Bahnen U! und U2, den Straßenbahnlinien 5 und 0 sowie den Autobussen der Linien 5b, 80A und 82 A zu erreichen.
Das Jüdische Institut für Erwachsenenbildung ist unter der Internetadresse jife@vhs.at, der Telefonnummer 01/8917415300 bzw. Fax 01/8917435300 zu erreichen.
Grundlegende Informationen zum Institut und seinem Tätigkeitsbereich sind auf der Homepage unter https://www.vhs.at/de/e/jife zu finden.

Um immer am Puls der Zeit zu sein und über die neuesten Veranstaltungen informiert zu sein, empfiehlt es sich, den Newsletter zu abonnieren und hie und da einen Blick auf den Bildungsblog zu werfen.Es steht ein Kursprogramm für das jeweilige Semester zur Verfügung, in dem man sich das reichhaltige Angebot durchschauen kann.

Der Schwerpunkt liegt sicherlich auf der jüdischen Kultur, jedoch finden sich Kurse asiatischer Bewegungslehren, diverse Entspannungsmethoden und Körperwahrnehmung ebenso im Repertoire.
Ethno-und Gruppentanz offeriert einige Tänze, die typisch jüdisch sind und genauso verhält es sich mit der Rolle der Literatur und des Gesangs. So wird in einer Veranstaltung darauf eingegangen, inwiefern die Comics vom jüdischen Gedankengut geprägt wurden oder Ephraim Kishon wird in seinem Schaffen genauer betrachtet.

Als sehr interessant erweist sich das Bildungsangebot in Bezug auf Kultur, Politik und Aktuelles.So finden demnächst Veranstaltungen statt, die sich der russischen Einwanderung widmen.
Ebenso findet der Talmud große Beachtung oder im Allgemeinen die Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus.

In solchen Weiterbildungskursen geht es vor allem darum, wie man am besten und effizient dem Antisemitismus in der Bildungsarbeit entgegenwirken kann. Aufklärung und Konfrontation mit der jüdischen Kultur, die schon immer mit der europäischen Geschichte verwoben war, sollen dies Menschen deutlich machen, die das Jüdische nicht als Teil der gemeinsamen Kultur wahrnehmen.

Das Jüdische Institut für Erwachsenenbildung ist selbstverständlich die Anlaufstelle für all die Menschen, die gerne Hebräisch oder sogar Jiddisch lernen möchten. Es werden Einstufungstests durchgeführt, um die Lernenden rasch ihrem sprachlichen Niveau gemäß in die passenden Kurse zu buchen.

Als sehr beliebt erweisen sich die angebotenen Kochkurse, da ja besonders in Zeiten wie diesen, alles boomt, was vegan oder vegetarisch ist. Die jüdische Küche ist da besonders geeignet.
Ein Kurs führt in verschiedene Teige ein, wie Barches, Challah und Babak, ein anderer Kurs zeigt die Küche der Juden aus Marokko auf, die diese Gerichte wie Couscous Boulettes, Konfierte Zitronen, Chraime oder gefüllte Artischocken zelebrieren.

Dann wieder geht es um Schabbat schalom! Hier wird der Mittagstisch am Sabbat erklärt, der vor allem mit gefülltem Fisch, Overnight Kartoffelkigel, Tscholent oder Kigel „Jerushalmi“ fasziniert.
Der Auszug aus Ägypten spiegelt sich in den Gerichten des Pessachfestes wider. Das Essen wird vorbereitet, eine Sederplatte und Haggadah, und es wird dieses Auszugs erinnert.
Dann, wie versprochen, ein Kurs, der die Klassiker der modernen israelischen Küche aufzeigt, die das herz jedes Vegetariers oder Veganen höher schlagen lässt. Reichhaltige Gerichte dieser Esskultur werden präsentiert. Pitta, Falafel, Tahina, unzählige Salate und Variationen von Hummus.

Dass die israelische Küche auch für Fleischtiger interessant ist, das beweist ein anderer Kurs, in dem sich um die Lagnan-Suppe, Samsa, Noni und Plow dreht.
Sehr empfehlenswert ist der Kurs, der sich dem israelischen Frühstück widmet.

Dieses Frühstück, das durch seine Frische besticht, kann man durchaus als Alternative zur hiesigen Frühstückskultur sehen.

Mittels des Newsletters bleibt jeder, der sich für Themen aus dem jüdischen Kulturkreis interessiert, informiert.
Es wird von der Thematik sehr breit gestreut und es ist für alle Interessen etwas im Angebot dabei.
Die Kurse des Jüdischen Instituts für Erwachsenenbildung erweitern auf jeden Fall den Horizont und dienen der Völkerverständigung, denn sie gewähren einen Einblick in die jüdische Kultur, die in Europa in seiner Geschichte immer schon geprägt hat.

Tipp: Neben dem Jüdischen Institut in Wien gibt es in Österreich eine Vielzahl weiterer Einrichtungen zur Ausbildung und Weiterbildung sowie Universitäten, FHs und Studienangebote. Einen Überblick gibt es auf https://www.foerderportal.at/category/bildung/ mit Tipps für Studierende und Lernende.