Eine Berufsunfähigkeitsversicherung springt bei Berufsunfähigkeit ein

Wenn Sie Ihren bisherigen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben können, dann kann die BU-Versicherung die Rettung vor dem sozialen Abstieg sein. Das Versicherungsunternehmen zahlt eine bestimmte monatliche Rente aus, die bis zu einem vereinbarten Termin läuft.

Ist eine BU für jeden Berufstätigen?

Den meisten ist die Gefahr, in der sie schweben nicht bewusst. Krankheit oder Unfall können schnell zu einer Berufsunfähigkeit führen. Ein Viertel der Berufstätigen ist davon betroffen. Gerade Alleinverdienende können damit in eine schwere finanzielle Lage geraten. Wenn man seinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kann, kann schnell in den sozialen Abstieg geraten. Grundsätzlich betrifft das vom Arbeiter bis hin zum Angestellten. Lange Krankheiten können richtig teuer werden. Dadurch entstehen oft finanzielle Mehrbelastungen, die nur mit einer privaten Absicherungen aufgefangen werden können. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung bewahrt Berufstätige vor dem finanziellen Ruin im Fall einer dauerhaften Erkrankung.

Für wen ist die Berufsunfähigkeitsversicherung gedacht?

Auf Hilfe vom Staat kann der Pflichtversicherte schon lange nicht mehr rechnen. Gerade Berufseinsteiger haben in den ersten fünf Jahren überhaupt keine Absicherung vom Gesetzgeber. Als Berufsunfähigkeitsrentner erhält man eine minimale Erwerbsunfähigkeitsrente, die sich auf dem Niveau der Sozialhilfe befindet. Wer selbstständig ist, der hat überhaupt keinen Anspruch auf die staatliche Unterstützung.

Welche Höhe sollte die Berufsunfähigkeitsrente haben?

Fachleute empfehlen, die Höhe der Rente bei 75 Prozent des letzten Nettoeinkommens zu vereinbaren. Auf diese Weise können Sie auch, wenn Sie kein Gehalt beziehen gut über die Runden kommen. Selbst Hausfrauen oder Auszubildende können vertraglich festlegen, welche Höhe der Rente ausbezahlt werden soll. Auch gibt es die Möglichkeit eine Dynamik bei der Versicherung zu vereinbaren. Das bedeutet, dass es eine jährliche Erhöhung der Rentenleistungen gibt. Außerdem kann zusätzlich einen Hinterbliebenen Schutz vereinbart werden. Viele Versicherungsunternehmen bieten bereits diesen in einem Berufsunfähigkeits-Schutzpaket an.

Festlegungn der Laufzeit der Berufsunfähigkeitsversicherung

Vereinbaren Sie gleich von Anfang an die Höchstdauer aber maximal bis zur Vollendung von 67 Jahren. Die Absicherung sollte wenigstens bis zum 60. Geburtstag andauern, damit der Versicherungsschutz ausreicht und es zu keiner Versorgungslücke kommt.

Die gesetzlich Rentenversicherung und ihre Leistungen

Seit exakt 1.1.2001 gibt es die Berufsunfähigkeitsrente für erkrankte Berufstätige nicht mehr. Stattdessen hat der Gesetzgeber eine Erwerbsminderungsrente in Stufen eingeführt. Die maximale Rentenleistung erhält nur noch derjenige, der unter drei Stunden täglich arbeiten kann. Von drei bis sechs Stunden hat der Arbeitnehmer Anspruch auf höchstens die halbe Erwerbsminderungsrente. Zumutbar ist jede Art von Tätigkeit, die auf dem Arbeitsmarkt angeboten wird. Auf den erlernten Beruf wird hierbei keine Rücksicht genommen. Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente haben alle Arbeitnehmer, die mindestens 60 Monate Beitragszahlungen nachweisen können.